
Gleich am ersten Tag nach Eröffnung der Bundesgartenschau in Koblenz wollten es die Landfrauen, zum Teil auch mit ihren Partnern, wissen und fuhren unter dem Motto der BuGa „Koblenz verwandelt“ in die schöne Rhein/Mosel Metropole. Mit dem günstigen Wochenendticket der Bahn startete die Fahrt in Trier. Für viele war dies schon ein besonderes Erlebnis – schließlich ist man heute nicht mehr so häufig mit der Bahn unterwegs.
Das beabsichtigte kleine Frühstück im Zug mussten wir wegen sehr hohem Fahrgastaufkommens in die Bahnhofshalle in Koblenz verschieben. Mit dem Shuttlebus ging es dann zum Eingang des Schlossparks. Von dort aus verlor sich dann die Gruppe zum individuellen Rundgang. Die meisten steuerten zu Beginn schon die Seilbahn an, zur Hauptfläche der BuGa. Auf die Fahrt mit der Seilbahn waren alle gespannt, wie das wohl ist so über dem Rhein, ob sie schaukelt, ob es Angst macht, oder so. Aber alle waren überrascht, wie sanft die Fahrt ablief.
Von überall war ein „ach wie schön“ und diese „Farbenpracht der Frühlingsblüher“ zu hören. Oben auf der Festung Ehrenbreitstein führten die Wege, die noch so frisch waren, vorbei an Kräuterbeeten, Gemüseanbau, Pflanzendoktor zur Aussichtsplattform. Von dort bot sich der Blick über Koblenz, das Deutsche Eck und die Umgebung. Ein Hinweisschild führte zu einem angelegten Gräberfeld, wo Landschaftsgärtner und Steinmetze ihre Kreativität zeigten. Blumenschau in den Hallen und Gastronomie wechselten sich ab.Es ist einfach zu überwältigend für einen Tag. Also, man muss noch mal hin.
Der Treffpunkt am Abend auf dem Hauptbahnhof war zum bestimmten Zeitpunkt ausgemacht, wo der Zug schon wartete. Die im Schließfach verstauten Reste des Frühstücks wurden nun gemütlich im Zug verzehrt, während sich der Zug Station für Station dem Heimatbahnhof näherte.
An dieser Stelle finden Sie Reiseberichte und Fotos aus vergangenen Informationsfahrten des Landfrauenverbandes Trier.